Antworten auf häufige Fragen zu den Regelungen der aktuellen InfektionsschutzmaßnahmenverordnungCorona aktuell

Bei den nachfolgenden Ausführungen handelt es sich um unsere rechtliche Ersteinschätzung. Die Handwerkskammer für Unterfranken selbst ist insoweit nicht die für die Überwachung und den sonstigen Vollzug zuständige Stelle, so dass wir darüber keine abschließende und rechtsverbindliche Aussage treffen können. Für die verbindliche Klärung der Rechtsfragen müssen sich Mitgliedsunternehmen an die jeweils zuständigen Kreisverwaltungsbehörden (Gesundheits- und Gewerbeamt) wenden.

+++ Aktuelle Regelungen für die Öffnung von Handwerksbetrieben (Stand: 01.07.2022) +++

Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bis 30.07.2022 verlängert

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat die  16. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bis 02.07.2022 verlängert.



Berufsgenossenschaft für Friseur- und Kosmetikbetriebe (BGW) hebt Arbeitsschutzstandard auf

Die Berufsgenossenschaft BGW hat ihren Arbeitsschutzstandard aufgehoben. Dennoch empfiehlt sie aus Gründen des Arbeitsschutzes weiterhin das Tragen von Masken.


Hier finden Sie aktuelle Antworten auf häufige Fragen (FAQs) (Stand: 27.06.2022)

Die Regelungen gelten vorerst bis 30.07.2022.
  • Kunden
    Die Beschränkungen für Kunden wurden vollständig aufgehoben

    3G
    : aufgehoben
    Lediglich in Krankenhäuser und Altenheimen gilt weiterhin eine Testpflicht.

    Maskenpflicht: aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung)
    In Einrichtungen für vulnerable Personengruppen (z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Alten-heimen) gilt die Pflicht, FFP2-Masken zu tragen.

    Hygienekonzept: aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung, siehe Handlungsempfehlungen der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern)

    Mindestabstand: aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung)

    Natürlich können Betriebe von ihren Kunden über ihr Hausrecht verlangen, dass sie weiterhin eine Maske tragen oder sogar 3G erfüllen.

  • Mitarbeiter
    Die Berufsgenossenschaft BGW hat ihren Arbeitsschutzstandard aufgehoben. Damit entfällt die Pflicht, dass Arbeitnehmer verpflichtend Masken tragen müssen. Dennoch empfiehlt die BGW aus Gründen des Arbeitsschutzes weiterhin das Tragen von Masken (egal ob Community-, OP- oder FFP2-Masken) auf jeden Fall dann, wenn der Abstand zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann oder eine schlechte Lüftungssituation besteht.
  • Kunden
    Die Beschränkungen für Kunden wurden vollständig aufgehoben.

    Maskenpflicht:
    aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung)
    In Einrichtungen für vulnerable Personengruppen (z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Alten-heimen) gilt die Pflicht, FFP2-Masken zu tragen.

    Hygienekonzept:
    aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung, siehe Handlungsempfehlungen der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern)

    Mindestabstand:
    aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung)
    Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden sollte eingehalten werden, es besteht aber keine Verpflichtung mehr.

    Natürlich können Betriebe von ihren Kunden über ihr Hausrecht verlangen, dass sie weiterhin eine Maske tragen oder sogar 3G erfüllen.
    Werden Leistungen in Krankenhäuser oder Altenheimen erbracht, gilt weiterhin eine Testpflicht.

  • Mitarbeiter
    Der Arbeitgeber bleibt weiterhin verpflichtet, den Infektionsschutz im Rahmen seiner arbeitsschutzrechtlichen Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen. Er muss seine Arbeitnehmer bestmöglich schützen und hat dabei die Corona-Arbeitsschutzverordnung sowie die Vorgaben der Berufsgenossenschaft zu beachten.